Am Montagmorgen, dem 27. April, ist es nahe der St.-Florians-Hütte bei Becherbach zu einem größeren Vegetationsbrand gekommen. Gegen 8:30 Uhr wurden die Feuerwehren alarmiert, nachdem sich auf einer Fläche von rund einem Hektar Feuer ausgebreitet hatte.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das betroffene Gelände bereits in Vollbrand. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung jedoch rechtzeitig verhindert und der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Besonders aufwendig gestalteten sich im Anschluss die Nachlöscharbeiten. Zahlreiche Glutnester hatten sich im Boden und in der Vegetation festgesetzt und mussten gezielt abgelöscht werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten die gesamte Fläche sorgfältig, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

Eine zusätzliche Herausforderung war die Wasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle. Diese wurde im sogenannten Pendelverkehr sichergestellt: Mehrere Löschfahrzeuge transportierten fortlaufend Wasser zur Brandstelle, damit ausreichend Löschmittel zur Verfügung stand.

Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrleute aus den Wehren Becherbach, Callbach, Reiffelbach, Meisenheim und Bad Sobernheim im Einsatz.

Unterstützung kam zudem aus der Luft: Eine Drohne der Verbandsgemeinde Rüdesheim half bei der Lageerkundung und spürte verbliebene Glutnester gezielt auf.

Trotz des laufenden Großeinsatzes mussten die Kräfte zusätzlich noch zwei weitere Einsätze im Bereich Bad Sobernheim bewältigen.

Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit noch keine Informationen vor.


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