Ein Handlungsaufruf zur Sauberkeit in unserer Stadt

In Bad Kreuznach zieht die Initiative „Saubere Stadt“ unter der Führung von Oberbürgermeister Letz und Stadtbürgermeister Blechschmidt die Aufmerksamkeit auf sich. Während sich Blechschmidt mit Bildern von frisch gepflanzten Bäumen in einer zuvor gereinigten Metzgergasse inszeniert, bleibt das drängende Problem der Stadtsauberkeit weitgehend ignoriert.

Gerade jetzt, während der Schulferien, spielen zahlreiche Kinder in den Parks Fußball, Nachlauf und Verstecken im Freien. Doch müssen sie dabei aufpassen, sich nicht durch die Mängel der Stadt zu verletzen – etwa durch den angehäuften Taubenkot oder sperrige Müllhaufen. In den Aufgängen zum städtischen Parkplatz liegt seit Jahren Split, als müsste man für den nächsten Winter vorsorgen. Anstatt einer zeitnahen Reinigung zeigt die Stadtverwaltung nur scheinbar zufällige Bereinigungserfolge und verzichtet darauf, nachhaltige Lösungen anzugehen.

Es ist erschreckend, wie die Stadt demonstrative Fotos von einer vermeintlich sauberen Umgebung verbreitet, während andere Ecken (bereits in 10 Metern Entfernung) von Bad Kreuznach unrein bleiben und die Ignoranz über das Müllproblem sich schon lange nicht mehr verstecken lässt. Als Bürger tragen wir ebenfalls Verantwortung für unsere Umwelt, aber von der Stadtspitze in Zusammenarbeit mit der Mehrheit der Partnerschaft (SPD, CDU, FDP und dem Anhängsel „Bürger für Kreuznach“) erwarten wir mehr als nur symbolische Aktionen.

Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen aktiv und permanent für ein sauberes Bad Kreuznach eintreten, anstatt sich hinter Bilden zu verstecken. Andernfalls könnte die Stadt ein „blaues Wunder“ erleben. Bad Kreuznach verdient nicht nur schöne Bilder für die politische Werbung, sondern vor allem einen lebens- und liebenswerten Raum für alle Bürger!


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